EU-akere
schtotscha visaha gejng neve migracijontscha angle dschan
O
EU-akere schtotscha tschuleder loj le pomoschagoske le migrantschenge ar te den
kamna. O vilagi schaj le roasendar papal visa mangen, save andar balkanjengere
vilagi an - taj kaj o gendo le virtschoftakere naschipaschendar pal dschumim te
ol. Ada o EU-akere schtotscha ando Brüssel arkerde.
Use
but adale asilverbendar vasch Roma dschal
On ojs virtschoftakere naschipaschtscha dikle on na ojs
politischi tradime. Ham ada o tschatschiptscha vascho asil angle pisinen. O
nimtschke birovtschage vaschoda o lila na aun len. Kaj adala lila buteder ule
hi vaschoda, kaj ando arto bersch jek birovtschagoskero phendo ando linaj 2012
ari alo, kaj ande terdschol hot o pomoschagoskere loj le asilverberenge aun
asdim iste ol.
Na jeke hangoha le phutschajipestar hi i EU, sar i na
tschatschipeskeri le socijali uschtitipendar le migrantnendar sar andar i
Rumenija taj Bulgarija pal likerdo schaj ol. I Germanija taj i Bari Britanija
mangen uso EU-akero talalinipe le andrutne ministerendar buteder keriptscha
upro EU-akero than. Mint tena phutriptscha mere Brüssel avrijal lakle ovna,
phentscha o bundakero ministeri Hans-Peter Friedrich (CSU).
EU-Justicakeri komisarkija: „Keren tumari buti!“
I EU-akeri komisarkija na dikel hot valaso kerdo iste
ol taj le schtotenge o ferauntvoatinipe pal del. I EU-akeri justicakeri
komisarkija Viviane Reding le regirunge angle tschalal: „Keren tumari buti!“ Te
i Germanija schaj ande gejipeskere upre likeriptscha kerel taj manuschen ari
taj pal traden. "Nimtschke birovtschagoskere phende phenen, hot o EU-akere
avrethemeskere nisaj upre likeriperskere tschatschipeha naschtig Hartz IV
uschtiden, ada tschak korkor upro nimtschko tschatschipe basirinel taj oda le
EU-akere tschatschipenca nischta te kerel hi.
EU-Staaten
gehen mit Visa gegen neue Migration vor
Die
EU-Staaten wollen weniger Geld für die Unterstützung von MigrantInnen ausgeben.
Die Länder können künftig im Notfall von Reisenden aus den Balkanländern wieder
Visa verlangen - um die Zahl von Wirtschaftsflüchtlingen einzudämmen. Das
beschlossen die EU-Staaten in Brüssel.
Unberechtigte Asylanträge und Inanspruchnahme von
Sozialhilfe! Die Migration aus Osteuropa wird zum Zankapfel in der EU. Brüssel
weist den Regierungen die Schuld zu.
Die Aussetzung der Visafreiheit hatten mehrere Staaten,
darunter Deutschland und Frankreich, verlangt, weil immer mehr Menschen aus
Serbien, Bosnien-Herzegowina und Montenegro Asyl beantragt hatten. Der Schritt
ist nur unter bestimmten Voraussetzungen und vorübergehend erlaubt.
Bei
vielen dieser Asylbewerber handelt es sich um Roma
Sie gelten als Wirtschaftsflüchtlinge, die nicht
politisch verfolgt werden. Dies ist aber Voraussetzung für das Recht auf Asyl.
Deutsche Behörden lehnen die Mehrzahl der Anträge daher ab. Als ein Grund für
den Anstieg im vergangenen Jahr gilt das Urteil des Bundesverfassungsgerichts
vom Sommer 2012, wonach die Leistungen für Asylbewerber erhöht werden müssten.
Nicht einig ist sich die EU dagegen bei der Frage, wie
die uberechtigte Inanspruchnahme von Sozialleistungen durch MigrantInnen etwa
aus Rumänien und Bulgarien verhindert werden kann. Deutschland und
Großbritannien forderten beim EU-Innenministertreffen mehr Maßnahmen auf
EU-Ebene. Sonst werde man an Brüssel vorbei Lösungen finden, sagte der
amtierende Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU).
EU-Justizkommissarin: „Macht Eure Hausaufgaben!“
Die EU-Kommission sieht keinen Bedarf zum Handeln und
weist den Staaten die Verantwortung zu. EU-Justizkommissarin Viviane Reding
empfahl den Regierungen: „Macht Eure Hausaufgaben.“ Deutschland könne bei
Missbrauch etwa Wiedereinreisesperren verhängen oder Menschen ausweisen.
„Deutsche Urteile, die EU-Ausländern ohne Aufenthaltsrecht Ansprüche auf Hartz
IV geben, basieren allein auf deutschem Recht und haben nichts mit EU-Recht zu tun.“
Änderungen des EU-Rechts - wie von Großbritannien
gefordert - hält Reding für undenkbar: „Freizügigkeit ist ein Gemeingut und das
steht nicht zur Debatte.“ Friedrich kritisierte die EU-Kommission mit den
Worten: „Diskussionsveranstaltungen oder irgendwelche Booklets zu entwerfen,
das reicht nicht.“ Die Minister trafen zu diesem Thema keine Beschlüsse.
Seit
Monaten ist die neue Migration ein Zankapfel
Deutsche Gemeinden wie Dortmund oder Duisburg klagen
über Zuwanderer aus Rumänien und Bulgarien, die dann Sozialleistungen
beantragen. Jüngst hatte Großbritanniens Premierminister David Cameron dabei
vorgeschlagen, die EU solle die Freizügigkeit von Arbeitnehmern in Europa
einschränken. Die britische Innenministerin Theresa May nannte in Brüssel etwa
zahlenmäßige Beschränkungen für die Zuwanderung: „Wir müssen sicherstellen,
dass Freizügigkeit auf der richtigen Basis erfolgt.“ Auch die Niederlande und
Österreich äußerten Bedenken.
Das Thema ist brisant, weil vom 1. Januar 2014
Arbeitnehmer aus Bulgarien und Rumänien in jedem anderen EU-Land Arbeit suchen
dürfen. Bislang galten in mehreren Staaten, darunter Deutschland,
Einschränkungen. Nun gibt es Befürchtungen, dass dann massenhaft billige
Arbeitskräfte aus dem Ostblock den Arbeitsmarkt überfluten. Bulgarien und
Rumänien sind seit 2007 EU-Mitglieder. Seitdem steigt in Deutschland
kontinuierlich der Zuzug aus diesen Ländern.
Deutschland
blokiert Ausweitung der Schengener Grenze
Die Grenzkontrollen zu Rumänien und Bulgarien werden
vorerst nicht vollständig abgeschafft. Deutschland blockiert weiter den
geplanten Beitritt der beiden ehemaligen Ostblockstaaten zum Schengen-Raum.
Friedrich sagte: „Nach unserer Auffassung ist der Zeitpunkt zum Wegfall der
Grenzkontrollen für diese beiden Länder nicht gekommen.“
Deutschland kritisiert, dass Rumänien und Bulgarien zu
wenig gegen Korruption und organisierte Kriminalität tun. Die Aufnahme wurde
schon mehrfach verschoben, ein neues Datum gibt es nicht. Friedrich sagte: „Ich
kann derzeit nicht abschätzen, wann der Zeitpunkt gekommen sein könnte.“ Auch
andere EU-Regierungen haben Bedenken. An den Grenzen der Schengen-Staaten
werden Reisende nur noch stichprobenartig kontrolliert. Zum Schengen-Raum
gehören 26 Staaten.





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