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07. 12. 2013.

Schweiz | Medien sollen differenzierter über Roma und Jenische berichten




Schweiz | Medien sollen differenzierter über Roma und Jenische berichten


Die Eidgenössische Kommission gegen Rassismus (EKR) ruft die Schweizer Medien dazu auf, über Roma und Jenische differenzierter zu berichten. Die Kommission stützt sich dabei auf eine Studie der Universität Zürich.

Kriminalität, Bettelei oder Sozialhilfemissbrauch

Wenn Medien über Roma berichten, thematisieren sie in 80 Prozent der Fälle auffälliges und kriminelles Verhalten, jeder zweite Beitrag enthält pauschalisierende Aussagen. Dennoch diskriminiert nur jeder achte Beitrag die Roma. So lauten die Hauptbefunde der Studie.

Allerdings ist die Aussagekraft der Studie beschränkt, da sich nur schwer nachvollziehen lässt, wann ein Artikel als pauschalisierend gilt. In der Studie finden sich weder konkrete Beispiele noch Angaben, nach welchen Kriterien die Berichte untersucht wurden.

Dass Minderheiten in der medialen Öffentlichkeit diskriminiert würden, sei natürlich nicht neu, befand EKR-Präsidentin Martine Brunschwig Graf. „Die gefundenen Muster gelten nicht nur für die Roma. Sie lassen sich auf andere Gruppen übertragen.“

Soziale Probleme werden ethnisiert

Die EKR-Präsidentin warnte davor, in die Vereinfachungsfalle zu tappen, indem komplexe soziale Probleme „ethnisiert“ würden. Die Empfehlung an die Medien: Inhalte unter verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten.

Dabei machte Brunschwig Graf deutlich, dass die Medien in keiner Weise Realitäten verleugnen sollten. Es gehe nicht darum, Probleme zwischen der Mehrheitsgesellschaft und Minderheiten unter den Teppich zu kehren. „Die Frage lautet aber, wie man darüber berichtet.“ Hierbei stünden die Journalisten in der Verantwortung.

Soziale Probleme werden ethnisiert

Als Beleg erachtet die frühere Genfer FDP-Nationalrätin den Umstand, dass über Roma im Ausland hierzulande anders berichtet werde."Der Fokus liegt stärker auf der Diskriminierung." In der Schweiz dagegen konzentriere sich die Berichterstattung zu sehr auf Kriminalität.

Während in den Medien der Schweiz lange Zeit nur sporadisch über Roma berichtet worden sei, habe die Berichterstattung seit Ende 2007 kontinuierlich zugenommen, heisst es in der Studie. Wird über Roma berichtet, geht es vor allem um Einzelschicksale und Konflikte.


Als treibende Kraft erachtet die Studie eine von einzelnen Artikeln angestossene Berichterstattung. Zum Beispiel die Diskussion über das Bild eines Roma-Buben mit Pistole im Jahr 2012 ging auf ein Titelbild der Wochenzeitung „Weltwoche“ zurück.

Roma kommen eher selten zu Wort

Der Grad an pauschalisierenden Aussagen hängt dabei aber auch stark vom Medientyp ab. Während Boulevardzeitungen und Sonntagszeitungen in 65 respektive 68 Prozent ihrer Artikel davon Gebrauch machten, liege der Wert bei Abonnementszeitungen (48 Prozent) und Gratiszeitungen (43 Prozent) tiefer, sagte Ettinger.

Roma selber kommen laut der Erhebung eher selten zu Wort. Ihr Anteil beträgt 13 Prozent aller Akteure, die in der Berichterstattung vorkommen. Dagegen sind besonders Polizei und Mitglieder von Gerichtsbehördenmedial stark vertreten. Die Roma könnten meistens nur auf Anschuldigungen reagieren und sich nicht aktiv in die Berichterstattung einbringen, erklärte Ettinger.


Das Forschungsinstitut Öffentlichkeit und Gesellschaft (fög) hat die Berichterstattung über Roma und Jenische in ausgewählten Medien von 2005 bis 2012 untersucht. Untersucht wurden 13 Printmedien und vier Sendegefässe des öffentlichen Fernsehens aus allen Landesteilen. Die EKR hatte einen Teil der Resultate bereits im vergangenen Dezember in ihrem Bulletin veröffentlicht.






EU-akere schtotscha visaha gejng neve migracijontscha angle dschan


O EU-akere schtotscha tschuleder loj le pomoschagoske le migrantschenge ar te den kamna. O vilagi schaj le roasendar papal visa mangen, save andar balkanjengere vilagi an - taj kaj o gendo le virtschoftakere naschipaschendar pal dschumim te ol. Ada o EU-akere schtotscha ando Brüssel arkerde.

Use but adale asilverbendar vasch Roma dschal

On ojs virtschoftakere naschipaschtscha dikle on na ojs politischi tradime. Ham ada o tschatschiptscha vascho asil angle pisinen. O nimtschke birovtschage vaschoda o lila na aun len. Kaj adala lila buteder ule hi vaschoda, kaj ando arto bersch jek birovtschagoskero phendo ando linaj 2012 ari alo, kaj ande terdschol hot o pomoschagoskere loj le asilverberenge aun asdim iste ol.

Na jeke hangoha le phutschajipestar hi i EU, sar i na tschatschipeskeri le socijali uschtitipendar le migrantnendar sar andar i Rumenija taj Bulgarija pal likerdo schaj ol. I Germanija taj i Bari Britanija mangen uso EU-akero talalinipe le andrutne ministerendar buteder keriptscha upro EU-akero than. Mint tena phutriptscha mere Brüssel avrijal lakle ovna, phentscha o bundakero ministeri Hans-Peter Friedrich (CSU).


EU-Justicakeri komisarkija: „Keren tumari buti!“

I EU-akeri komisarkija na dikel hot valaso kerdo iste ol taj le schtotenge o ferauntvoatinipe pal del. I EU-akeri justicakeri komisarkija Viviane Reding le regirunge angle tschalal: „Keren tumari buti!“ Te i Germanija schaj ande gejipeskere upre likeriptscha kerel taj manuschen ari taj pal traden. "Nimtschke birovtschagoskere phende phenen, hot o EU-akere avrethemeskere nisaj upre likeriperskere tschatschipeha naschtig Hartz IV uschtiden, ada tschak korkor upro nimtschko tschatschipe basirinel taj oda le EU-akere tschatschipenca nischta te kerel hi.

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