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09. 01. 2015.

Roma-Baby o parunipe na use muklo ulo

  

Roma-Baby o parunipe na use muklo ulo

Duj masekenca i tikni Maria Francesca upro jefka muli. O biro andar Champlan lake o ande hanipe na use mukla. Akan leske rasismus angle tschidim ol - kaj i tikni tschaj jek Romni sina. 
                                                                                 KEYSTONE 
Gräber mit blühender Rose

Jek rechti biro andi Francija jeka Romana tschajake boschitschon ande pri gemajndi o parunipe na use mukla. O schtotiskero schero andar Champlan upri rik Parisjatar, Christian Leclerc, o phutschajipe nisaj pal phenipeha tel phentscha, phentscha o beschtoteri Leclerc la AFPake.

O biro nikaske valaso iste use phenel, ham o na use mukipe jeke parunipeske na butvar del. phenel o beschtoteri. Jek Romengeri organisacija le Leclerciske rasismus taj sigmatisirung angle tschidija.




Roma-Baby die Beerdigung verweigert

Mit zwei Monaten starb die kleine Maria Francesca am plötzlichen Kindstod. Der Bürgermeister von Champlan verweigerte ihr ein Grab. Jetzt wird ihm Rassismus vorgeworfen - weil das Baby eine Romni war.

                                                                                                      KEYSTONE
Gräber mit blühender Rose

Ein rechtsgerichteter Bürgermeister in Frankreich hat einem zu Weihnachten verstorbenen Roma-Baby die Beerdigung in seiner Gemeinde verweigert. Das Stadtoberhaupt von Champlan am Rand von Paris, Christian Leclerc, habe die Anfrage ohne Begründung abgelehnt, sagte der zuständige Bestatter am Samstag der Nachrichtenagentur AFP. Leclerc ist parteilos, ordnet sich aber der politischen Rechten zu.

Der Bürgermeister müsse sich nicht erklären, doch sei die Verweigerung einer Beerdigung „sehr selten“, sagte der Bestatter. Ein örtlicher Verein zur Unterstützung der Roma warf Leclerc „Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Stigmatisierung“ vor.

Das am 14. Oktober geborene Mädchen Maria Francesca war in der Nacht zum 26. Dezember am plötzlichen Kindstod gestorben, wie der Präsident des Vereins mitteilte. Demnach starb das Kleinkind in einem Krankenhaus der an Champlan angrenzenden Gemeinde Corbeil-Essonnes. Die Familie stellte daraufhin in Champlan, wo sie mit anderen Roma in einem Camp wohnte, den Antrag, ihr Kind dort begraben zu dürfen. Angesichts der Weigerung des Bürgermeisters bot die nahe gelegene Gemeinde Wissous der Familie schließlich an, das Baby dort zu begraben.

„Einfach aus Menschlichkeit konnte die Situation so nicht bleiben“, sagte der Bürgermeister von Wissous, Richard Trinquier. „Es gibt keinen Grund, einer Mutter, die neun Monate ein Kind getragen hat und es nach zweieinhalb Monaten verliert, weiteren Schmerz zu bereiten.“ In Frankreich können Menschen an ihrem Wohnort, an ihrem Sterbeort oder in einer Gemeinde begraben werden, wo die Familie eine Begräbnisstätte hat. In jedem Fall müssen die Angehörigen beim jeweiligen Bürgermeister um Erlaubnis bitten.






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